Samstag, 25. Oktober 2014

Bye Bye Ich bin dann mal weg und woanders

[bloggen]  


2014.10.25  






Nachdem ich die letzten Wochen und Monate mehr als unzufrieden war mit Blogger, mit dem Dashboard, mit dem Blognamen, mit den Möglichkeiten, mit der Weiterleitung zur 1&1-Domain..... und ich mir lange eine passende Lösung überlegte, kam immer wieder zwischendurch der Gedanke: Ich schmeiss alles hin!

Und werd Prinzessin.



Nein, das dann doch nicht. Hin schmeissen ja, aber wie geht es dann weiter? Ein neuer Name, eine neue Domain, ein neuer Anfang. 


Kurzentschlossen wie ich nun mal meist bin, habe ich gestern morgen dann die Domain gekauft, Wordpress runter geladen und installiert und bis halb 4 nachts dann den kompletten Blog umziehen lassen und soweit eingerichtet wie ihr ihn jetzt sehen könnt. Unzählige Templates durchzuschauen war die langwierigste Aufgabe dabei, und so 100% glücklich bin ich noch nicht damit, wir werden sehen wie sich das entwickelt. Auf dem neuen Blog erzähle ich euch dann mehr darüber, das wird hier zu lang sonst. 








Noch ist nicht alles perfekt. Einige Widgets müssen eingestellt werden, ein paar Elemente funktionieren noch nicht wie sie sollen. Falls euch da etwas auffällt, sagt mit bitte Bescheid.



Kommt ihr mit rüber? Ich bin dann mal weg.......


Alles Liebe ♥



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Samstag, 30. August 2014

Polarisieren im Netz - offtopic: Kindererziehung und Übermütter

[Lifestyle]


2014.08.30


Diskussion auf einer Ratgeberseite für Eltern bei Facebook. Ich mag Rabeneltern.org-Wir räumen auf mit Ammenmärchen recht gern.
Es ist eine aktive und lebhafte Frage- und Antwortrunde, die sich meist abspielt. Eltern fragen, die Frage wird weiter gereicht, Eltern antworten. Manchmal ein paar witzige Videos oder Bilder, manchmal auch traurige Begebenheiten, meist Informatives, gut aufbereitet. keine effekthaschende Seite auf jeden Fall!

Man kann sich amüsieren, kann weg lesen, sich wieder erkennen, sich wundern, kann kommentieren.
Eins aber kann man definitiv: polarisieren! Meinung aussprechen. Meinung vertreten. Ansprechen. Das muss einfach sein. Für mich jedenfalls, ich polarisiere gern.


Es gibt mMn viel zu viele Ja-Sager, viel zu viele Mitmacher ohne eigene Meinung, Nachplapperer, Kopfnicker. Nur nicht auffallen, nur nichts sagen, nur nicht gefragt werden. Woher kommt das? Dieses 3-Affen-System? [Klugscheißermodus kurz an: Dieser Ausdruck stammt aus dem Mittelaltersprichwort "Audi, vide, tace, si tu vis vivere pace." (deutsch: Höre, sieh und schweige, wenn du in Frieden leben willst) Die 3 Affen dazu stammen wahrscheinlich aus Japan. In der japanischen Sprachformel "mi-zaru, kika-zaru, iwa-zaru" (deutsch: nicht sehend, nicht hörend, nicht sprechend) entspricht "zaru" dem japanischen Ausdruck für Affe.]
Ich sehe und höre, aber ich selber schweige kann doch in unserer Zeit, in unseren Breitengraden keine Lösung sein? Weder leben wir in Kriegszuständen und MÜSSEN schwiegen um uns zu schützen, noch leben wir unter Zensur und Diktatur.


groundzero  / pixelio.de



Im konkreten Fall ging es um die Frage einer Mutter: Sie möchte ihrem Mann davon abbringen, ihr 4-jähriges Kind nicht mehr im Elternbett schlafen zu lassen.
Viele Kommentare und häufiger Ton darin: Wenn mein Kind das will, ist das für mich in Ordnung. Wenn der Mann was dagegen hat, kann er gehen. Glaubt ihr nicht? Schaut selbst nach.
Ich bin fassungslos über diese Übermütter. Ich verstehe nicht, was diese Frauen eigentlich wollen? Einen unmündigen Mann, der Befehlsempfänger von Frau und Kind ist und dafür Kids, die seinen Posten als Partner der Mom einnehmen? Ein Kind ist, bei aller Liebe, nicht gleichberechtigt den Eltern. Für mich sind Eltern die Häuptlinge, die entscheiden wo es lang geht. Die Kids sind Indianer, die folgen. Das ist in meinen Augen Erziehung. Zeigen, was richtig ist, Entscheidungen treffen zum Wohle aller Beteiligten. Lehren, was gut ist. Grundlagen schaffen, für eine Zukunft, in der das Kind erwachsen ist und allein entscheiden muss. Dieses Wischi-Waschi-Ding so vieler Mütter ist doch absoluter Bullshit! Ich hab ein Kind. Mein Kind ist mein Ein und Alles. Und dafür tue ich doch auch alles. Nur dann bin ich auch eine gute Mutter. Ein Mann kann gehen, ein Kind bleibt bei mir.  Dieses schräge Gedankengut macht mir Angst. Was bekommen wir dafür? Verweichlichte, verquengelte Blagen, die uns auf der Nase rum tanzen. Und dann rennen wir zur Erziehungsberatung und lassen uns belehren. Sind im Kern aber unbelehrbar? Das arme Kind... ich kann doch nicht... Blabla.

Doch ich kann!

Ich bin Mama. Ich bin Frau. Ich bin Ehefrau. Ich bin Freundin. Ich bin Partner. Ich bin Angestellte. Ich habe einen Namen und ich bin ich. Ich habe Wünsche und Bedürfnisse. Die gestehe ich meinem Kind ein, meinem Mann und mir selbst. Aber ich stelle niemals die einen über die anderen!

Mein Kind steht ganz oben in der Prioritätenliste. Mein Mann aber auch. Und ich selbst auch. Ich muss allen gerecht werden. Ich darf nicht bevorzugen. Sonst geht eins davon unter. Sehe ich Mütter die ihre Kids über allem anderen gestellt haben, stelle ich fest, diese Mütter sind alleinerziehend. Sehe ich glückliche Paare mit Kindern stelle ich fest, sie reden viel miteinander und sehen sich gleichberechtigt. Sie teilen sich Sorgen und Verantwortung.

Es existiert bei ihnen keine altertümliche Mär von der vielbeschworenen Mama-Kind-Symbiose. Ganz ehrlich, die kotzt mich an. Scheinheilig und verlogen ist sie, diese Mär. Entstanden in einer Zeit, als die Frauen schön zuhause bleiben und sich gefälligst allein um die Frauensachen kümmern sollte. Frauensachen waren damals Heim, Herd und der Herr des Hauses. Der durfte raus in die Welt, wählen gehen und große Entscheidungen fällen. Die Frau durfte nur entscheiden, was es zu essen gab.

Diese angebliche Symbiose sollte die Frauen davon abhalten, auch wählen zu wollen, auch große Dinge zu entwickeln. "Bleib zuhause beim Kind, denn nur du hast diese Verbindung, diese einmalige Symbiose." In die Welt gesetzt von Männern, die Frauen in ihrer Welt nicht haben wollten.

Klar sind es die Mamas, die Babys bekommen, sie vorher 9 Monate im Bauch getragen haben. Allein das soll dann die ultimative Bindung sein? Gegen die kein Vater ankommt? Blödsinn.
Bei Adoptiveltern geht das auch. Adoptivmamas sind genauso toll wie leibliche Mütter. Liebevoll und voller Leben nehmen sie ein Kind an, das sie nicht geboren haben. Lasst die Männer eure Partner sein, eure echten Partner. Keine Erzeuger der Kinder, die Geld nach Hause bringen sollen und den Frauen die Symbiosekinder überlassen.
Lasst es zu, das Väter eine echte Bindung aufbauen. Vielleicht brauchen sie eure Hilfe dabei, vielleicht auch nicht. Aber wenn sie es wollen, werden sie die zusammen mit euch besten Elternteile die eure Kinder haben kann.

In diesem Sinne. Polarisiert. Sagt eure Meinung. Nehmt teil am Umdenken in der Gesellschaft. Kommentiert, wo ihr etwas zu sagen habt. Keine 3 Affen mehr!


Alles Liebe ♥





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Dienstag, 6. Mai 2014

Feige, fies und philosophisch - #Smilestorm

[bloggen] 


2014.05.06 


Was uns im Netz jeden Tag begegnet ist ein buntes Sammelsurium an Kuriositäten. Etwas zum lachen, etwas zum lernen, etwas zum ärgern. Kann jeder weg klicken, das Netz ist öffentlicher Raum. 

Was uns Bloggern täglich begegnet ist manchmal weniger schön. Weg klicken wird schwer, wenn es die eigene Seite betrifft. Mein Blog ist mein Baby, ich hätschele es, ich füttere es, ich schaue ihm beim Wachsen zu. Wird mein Baby misshandelt, greife ich ein. Die Person, die den Blog schreibt, also ich, ist im Netz nichts anderes als die Mama des Babys. Verbunden mit dem Blog, untrennbar. 



Ich rede von Haterkommentaren. Hingeworfene Worte ohne Sinn, ohne konstruktive Kritik. Blanker Hohn, Wut und Hass in Worten. Sind es Trolle, denen langweilig geworden ist nachdem sie aus zig Foren geflogen sind? Sind es Menschen, die neidisch sind und kein eigenes Leben habe? 


Welchen Sinn macht es, einen Beitrag mit Hasstiraden in den Kommentaren zu verzieren? Ihre eigene Wut los werden? Wut auf was? Auf ein Produkt, auf den Blog, auf mich, auf die ganze Welt? Es ist feige, sich hinter der Anonymität im Netz zu verstecken! Fies einen relativ unbekannten Menschen mit Hass zu begegnen! Ist einer besser als ein anderer wenn er den anderen beschimpft? Welche kranke Philosophie steckt in einem solchen Kopf? Muss ich einen Menschen nieder machen, um mich selbst größer darzustellen, als ich bin? 
Von "Was du schreibst ist scheiße. Was du zeigst ist scheiße." über "Das glaube ich dir alles nicht, was du schreibst." bis hin zu "Du bist so häßlich." ist alles dabei. Solche Kommentare werden gar nicht veröffentlicht, ebenso wie Spamkommis nicht. 
Habe ich mir am Anfang noch tatsächlich Gedanken gemacht, sind mir Haterkommentare heute egal, höchstens noch lästig, da ich sie halt löschen muss. Ich denke nicht darüber nach was drin steht. 


Ich bin nicht religiös eingestellt, aber ich erinnere mich ein Zitat gelesen zu haben mit einem Wortlaut wie: "Wenn dich einer schlägt halte auch die andere Backe hin." Ja nä, bin ich blöd? Ich lass doch nicht mich oder mein Baby hauen! Ignorieren ist manchmal schwer, aber die einzig richtige Lösung. 

Ignorieren und im Inneren gegen lächeln. Nicht ich bin gemeint, nicht mein Baby ist gemeint. Das eigene Leben des Haters ist es, das ihn stört. So extrem stört, das er sich anonym im Netz auskotzen muss. 
Da steh ich doch drüber!



 ><((((*> 
Don´t feed the troll. 

Siehe auch Wikipedia und Mimikama


Nicht antworten, nicht ernst nehmen. Mit einem Lächeln weiter gehen. #Smilestorm.





Bildrechte: Glamour, Aktion #Smilestorm



Alles Liebe ♥


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Donnerstag, 10. April 2014

...was ihr daraus macht

[Liebe]


2014.04.10


Ein paar Gedanken um Liebe und Ehe. Ein persönlicher Post.





Das ist die Kette meiner sechsjährigen Tochter. Selbst hergestellt in der Leder-AG der Grundschule. Sie ist stolz darauf, sie findet sie schön. Sie ist stolz auf ihre Leistung, diese Kette tatsächlich ganz allein gemacht zu haben. Stolz wenn sie sie trägt und sie findet sich schön geschmückt damit. Was andere sagen ist mir egal, ich finde, sie hat Recht! Nur ihr muss sie gefallen. Sie liebt die Kette. 

Ich bin stolz auf sie. Stolz auf das, was sie jeden Tag leistet. Auf ihre Wissbegier, ihre Lernbereitschaft, ihre Neugierde auf die Welt, ihr Vertrauen in mich und in sich selbst. Sie ist selbstbewusst, kann sich behaupten auch gegen viel Größere. Sie vertritt lautstark ihre Meinung, nicht immer angebracht, aber aus tiefster Überzeugung. Sie ist so, wie ich sie mir immer gewünscht habe. Stark, stolz und selbstbewusst. Sie ist großartig. Ich liebe sie. 


Eine ganz andere Liebe ist die, die ich in einigen Tagen besiegele. Auf dem Standesamt, im allerkleinsten Kreis. Nur für uns. 
Warum heirate ich, wenn es keine große Feier gibt? Keine Kirche, kein Brautkleid? Diese Frage wurde uns noch nie gestellt. Aber auch nur deshalb, weil wir den Termin nicht verraten haben. Bis auf ganz wenige wissen keiner unserer Freunde oder Verwandten davon. Angedroht waren diverse neckische Spielchen, Junggesellenabende etc., darauf haben wir keine Lust. Arbeitskollegen verstehen die Welt nicht. Ja aber, kein Kleid? Wozu denn dann? Das ist doch das Schönste daran? Nein ist es nicht.  


Wir heiraten weil wir lieben. Nicht für andere, nur für uns. Gestern fragte mein Auserwählter was ich denn anziehe. Ich wusste es nicht, daran habe ich noch gar keinen Gedanken verschwendet. 
Der Beamte, der uns beim Vorgespräch über das Rechtliche der Trauung aufgeklärt hatte, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. So viele Dinge wurden abgefragt, unsere Antwort war immer "nein". Keine Musik, keine Fotos, keine Filme, keine Gäste, keine Ansprache von Freunden, keine beamtliche Trauungsrede. Vielleicht kam es ihm so vor, als ob wir das Ganze nicht ernst nehmen? Man muss doch... nein, man muss gar nichts. Wir haben beide schon eine Ehe hinter uns. Es hat nicht geklappt, so etwas passiert. Trennungen sind unschön, aber verkraftbar. Und es kommt wieder etwas Neues, Spannendes. 


Warum heiraten wir, noch nicht mal ein Jahr nach dem ersten realen Treffen? Es kann doch wieder schief gehen? Nein tut es nicht. Weil ich sicher bin. Weil er sich sicher ist. Weil wir wissen, worauf es ankommt. Wir kennen das Leben und wir kennen uns. Wir reden, wir diskutieren, wir finden so unendlich viele Gemeinsamkeiten im Denken, im Handeln. Das passt. Dinge, die wir seid Ewigkeiten so und nicht anders tun, tut der Andere genauso. Ohne Absprache. Wozu also warten? Bis etwas Besseres kommt? Es gibt nichts Besseres. Es gibt nur das Beste. Jetzt ist er das Beste. Und ich lebe jetzt. Später hoffentlich auch noch, aber das Jetzt und Hier genieße ich mit ihm. Das Schönste an der Trauung ist der Moment, an dem ich ja sage und er ja sagt. Besiegelt. 

Ich bin stolz auf ihn. Ob er anderen gefällt? Spielt das eine Rolle? Ob ich anderen gefalle? Spielt das eine Rolle? Wir stehen loyal hinter dem anderen, auch wenn wir die Meinung nicht vertreten. Ich stehe nicht hinter einer Meinung, sondern hinter einem Menschen. Das ist Liebe. 



So wie die Kette eine handgemachte ist, sie gefällt. Mehr muss sie nicht. So wie die Liebe hinfällt wo sie will, sie ist da. Liebe ist überall. Liebe ist... was ihr daraus macht. 


Wenn es leider nicht mittlerweile so abgedroschen wäre, käme dieses Lied in Frage. Der Text passt! 



Alles Liebe ♥ 




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